
Crown of War and Shadow: Der Fluch der Königreiche (Die Kingdoms-of-Compass-Reihe, Band 1)

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Klappentext:
Im Herzen der Nacht erwacht die Leidenschaft und alle Reiche werden fallen …
Eine Ausgestoßene und ein Söldner werden zu Star-Crossed Lovers – aber können sie die Welt retten, wenn sie einander nicht vertrauen?
Das Fulcrum bricht zusammen und Dämonen dringen in die Welt der Sterblichen ein. Niemand ist mehr sicher, schon gar nicht Sorrel. Seit sie denken kann, machen ihre mysteriösen Fähigkeiten sie zur Ausgestoßenen. Als Waise will sie nichts weiter als überleben – aber das Schicksal hat andere Pläne.Sorrel ist verflucht. Als Auserwählte muss sie die Krone der Königin zurückholen und das furchterregende Wesen davon überzeugen, ihre Welt vor der Zerstörung zu bewahren. Doch Sorrel ist keine Heldin. Deshalb schließt sie einen gefährlichen Pakt mit Merc, einem Söldner, der nicht nur wegen seines skrupellosen Handwerks einen üblen Ruf hat. Der Deal: eine Nacht in Mercs Bett, die Sorrel nie vergessen wird, als Gegenleistung für seinen Schutz auf ihrer Reise.Allerdings hat der ebenso grüblerische wie herrische Merc seine eigenen Geheimnisse. Und während das Feuer zwischen ihnen immer heißer brennt, lauern tödliche Feinde hinter jeder Ecke, und Verrat droht auf Schritt und Tritt.
Romantische Fantasy um schicksalhafte Liebe, undurchschaubare Intrigen und eine dämonische Bedrohung, die das Ende der Menschheit bedeuten könnte
| Spieldauer | 19 Stunden und 56 Minuten |
|---|---|
| Gesprochen von | Viola Müller |
| Audible.de Erscheinungsdatum | 4. Juni 2026 |
| Verlag | Argon Verlag |
| ASIN | B0GSW1624P |
| Amazon | Link |
Quelle und Textrechte von Klappentext, Cover und Zitaten: Argon Verlag

Ich hab „Crown of War and Shadow“ als Rezensionsexemplar gehört, und wenn ich ehrlich bin: Gelesen hätte ich es nicht zu Ende gebracht. Die Grundidee hat mich gepackt. Sorrel, ausgestoßen wegen ihrer Magie, auf der Flucht. Merc, der Söldner mit rauer Schale und einem Schicksal, das größer ist als er selbst. Die zwei Hauptcharaktere haben etwas an sich, das mich festhält. Da ist Potenzial, da ist Spannung, da ist dieses leise Versprechen.
Viola Müller als Sprecherin ist das, was mich dranbehalten hat. Sie haucht Merc diese erschöpfte, abgebrühte Tiefe ein und lässt Sorrel zwischen Trotz und Verletzlichkeit schwanken. Ihre Stimme gibt den langen, schweren Passagen Luft. Ohne sie wäre ich längst ausgestiegen.Und genau da liegt der Haken. Der Stil. Ich habe selten ein Buch gehört, bei dem ich so oft zurückgespult habe, weil ein Satz einfach keinen Sinn ergibt. Wörter fehlen, Nebensätze stapeln sich zu Türmen, die mitten im Nichts enden. Es liest sich, als hätte niemand mehr drübergeschaut. Ob das am Original oder an der Übersetzung liegt, weiß ich nicht. Aber es reißt dich raus. Immer wieder. Statt in der Welt anzukommen, stolperst du über die Sprache.
Das Worldbuilding hätte so viel mehr sein können. Wir bekommen Kälte, Schnee, die Härte des Nordens – bildgewaltig, keine Frage. Aber was den Fluch der Königreiche wirklich ausmacht, was die Magie antreibt, woher Sorrels Gabe kommt… das bleibt schemenhaft. Man wird hineingeworfen und soll schwimmen lernen. Grundsätzlich mag ich das. Hier fehlte mir aber die Struktur, gerade im Mittelteil. Da zieht sich die Geschichte, verliert den Faden und damit auch mich als Hörer.
*Zu Sorrel und Merc:* Ich mag sie beide. Sorrel ist nicht die klassische Auserwählte, die alles kann. Sie ist stur, misstrauisch, manchmal widersprüchlich. Menschlich. Merc ist kein Held mit sanften Worten. Er ist ein Söldner, der kommandiert, schützt und verletzt.Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich nur sehr zögerlich. Lange bleibt es leise zwischen ihnen, Gespräche sind rar und echte Nähe baut sich kaum auf. Wer auf langsamen Aufbau steht, findet hier viel Raum – wer knisternde Dynamik erwartet, wird sich gedulden müssen.
2,5 Sterne bekommt das Buch, weil die Idee und die Charaktere mich nicht loslassen. Weil Viola Müller so viel rettet. Aber auch, weil ich enttäuscht bin. Da steckt so viel Essenz drin – von Flucht, von Vorurteilen, von einem Fluch, der mehr ist als nur Magie. Doch der Stil erstickt viel davon.
Wenn du auf düstere Nord-Fantasy stehst und Charakteren wie Merc und Sorrel eine Chance geben willst, hör rein. Aber stell dich auf holprige Sätze ein. Für mich bleibt es dabei: Gute Essenz, schwache Umsetzung.
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.
Ich gebe 2,5 Lilien.


J. R. Ward
J. R. Ward ist Autorin von über 30 Romanen, zu denen auch ihre erfolgreiche New-York-Times- und USA-Today-Bestsellerreihe Black Dagger gehört. Ihre Romane wurden weltweit über dreißig Millionen mal gedruckt und in 25 Ländern veröffentlicht.







